Nahtlose Umstellung auf neues Hundefutter: Der ultimative Leitfaden

19. Mai 2023by Thomas Vreeburg

Wenn Sie jemals darüber nachgedacht oder versucht haben , das Hundefutter zu ändern, wissen Sie, dass dies keine leichte Aufgabe ist. Hunde können wie kleine Kinder sein: wählerisch und nicht in der Lage, Ihnen genau zu sagen, was sie wollen. Gleichzeitig ist Ihr Vierbeiner ein geliebtes Familienmitglied, für das Sie sich natürlich nur das Beste wünschen. Aus diesem Grund haben wir diesen ultimativen Leitfaden zusammengestellt, der Ihnen den reibungslosen Übergang zu neuem Hundefutter erleichtert.

Warum sollte man das Hundefutter wechseln?

Es gibt mehrere Gründe, warum Sie über einen Wechsel des Hundefutters nachdenken sollten. Möglicherweise reagiert Ihr Hund allergisch auf bestimmte Inhaltsstoffe seines aktuellen Futters, beispielsweise auf Gluten , oder Sie möchten auf eine biologische oder getreidefreie Ernährung umsteigen. Oder Ihr Hund ist älter geworden und benötigt nun spezielles Seniorenfutter . Unabhängig vom Grund ist es wichtig zu wissen, wie dieser Prozess so reibungslos wie möglich ablaufen kann.

Hinweis : Bevor Sie das Hundefutter wechseln, sollten Sie immer zuerst mit Ihrem Tierarzt sprechen.

Die richtige Wahl treffen

Es gibt verschiedene Arten von Hundefutter auf dem Markt, alle mit unterschiedlichen Zwecken und Eigenschaften. Es gibt Futter speziell für bestimmte Lebensphasen, etwa für Welpen , Erwachsene und Senioren . Futtermittel können auch nach Inhaltsstoffen und/oder Allergenen kategorisiert werden: zum Beispiel getreidefreies , glutenfreies und hypoallergenes Futter. Schließlich gibt es noch Futtermittel mit einem besonderen Ernährungszweck, beispielsweise Futter für aktive Hunde oder übergewichtige Hunde. Es ist wichtig, das Futter auszuwählen, das den spezifischen Bedürfnissen Ihres Hundes am besten entspricht.

So stellen Sie auf neues Hundefutter um

  1. Mischen Sie das alte und das neue Futter : Mischen Sie zunächst eine kleine Menge des neuen Futters mit dem alten Futter. Erhöhen Sie schrittweise die Menge an neuem Futter und reduzieren Sie gleichzeitig die Menge an altem Futter.

  2. Achten Sie auf die Reaktion Ihres Hundes : Es ist wichtig, die Reaktion Ihres Hundes auf das neue Futter zu überwachen. Achten Sie auf Veränderungen im Verhalten, Appetit oder Stuhlgang Ihres Hundes.

  3. Seien Sie geduldig : Erwarten Sie nicht, dass Ihr Hund das neue Futter sofort akzeptiert. Es kann einige Zeit dauern, bis sich Ihr Hund an das neue Futter gewöhnt hat. Eine gute Überweisung kann durchaus 2 Wochen dauern.

Im Allgemeinen können Sie dem folgenden Zeitplan folgen:

Tag % Neuer Feed von Gesamt % alter Feed vom Gesamtwert
1 10 % 90 %
2 20 % 80 %
3 30 % 70 %
4 40 % 60 %
5 50 % 50 %
6 60 % 40 %
7 70 % 30 %
8 80 % 20 %
9 90 % 10 %
10 100 % 0%

ACHTUNG! Die obige Tabelle dient als Hilfestellung und gilt nicht als absolute Wahrheit. Der Hersteller des neuen Lebensmittels gibt häufig Hinweise zur besten Umstellung.

Berücksichtigen Sie neue Portionen

In vielen Fällen hat das neue Lebensmittel einen anderen Brennwert. Mit anderen Worten: Das neue Lebensmittel enthält mehr oder weniger Energie pro 100 Gramm. Achten Sie daher bei der Umstellung darauf, dass Sie sich schrittweise an die neue empfohlene Tagesmenge herantasten.

Vergessen Sie nicht, die alten Hundeleckerlis auszutauschen!

Beim Umstieg vergessen manche Besitzer, die Snacks kritisch zu betrachten. Dies kann nachteilige Folgen haben. Wenn Sie beispielsweise auf eine getreidefreie Ernährung umsteigen, sollten Sie auch auf getreidefreie Hundesnacks umsteigen. Manche Besitzer vergessen das und kommen zu dem (falschen) Schluss, dass das neue Futter nicht wirkt, obwohl dies eigentlich an den Snacks liegt. Dies ist beispielsweise auch für übergewichtige Hunde relevant. Vergessen Sie also nicht, die gesamte Ernährung des Hundes kritisch zu hinterfragen!

Abschluss

Die Umstellung auf ein neues Hundefutter muss nicht kompliziert sein. Indem Sie die richtigen Entscheidungen treffen und den Prozess langsam durchlaufen, können Sie sicherstellen, dass der Übergang für Sie und Ihren Hund so reibungslos wie möglich verläuft. Denken Sie daran: Die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes sind das Wichtigste!